
Die Österreichische Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ÖGZMK) wurde 1861 mit dem Ziel der wissenschaftlichen Fortbildung ihrer Mitglieder von Moriz Heider in Wien gegründet. An diesem wichtigsten Vereinsziel hat sich bis heute nichts geändert.
Nach wie vor besteht Bedarf nach gesicherter Information. Auch von offizieller Seite wird ein Mindestmaß an Fortbildung gefordert (Diplomfortbildungsprogramm = DFP); die ÖGZMK bietet ihren freiwilligen Mitgliedern diese Möglichkeit in einem reichhaltigen Angebot.
Damit soll einerseits der Fortschritt in Zahnmedizin und Zahntechnik im Sinne der Qualitätsverbesserung praktische Anwendung finden und andererseits soll dem Recht der Patienten, nach dem letzten Stand der Wissenschaft behandelt zu werden, entsprochen werden.
Unter dem Dachverband der ÖGZMK sind neun voneinander unabhängige Zweigvereine (entsprechend der Bundesländern) sowie einige Fachgesellschaften zusammengefasst.
Zur Mitgliedschaft berechtigt sind alle Kolleginnen und Kollegen, die das Recht zur Ausübung der zahnärztlichen Tätigkeit in der Europäischen Union besitzen. ÖGZMK-Mitglieder können zu begünstigten Beiträgen an allen Veranstaltungen der ÖGZMK (Kongress, Kurse, Vorträge etc.) teilnehmen. Weitere Vorteile für Mitglieder erfahren Sie unter dem Punkt „Mitgliedschaft“.
Geschichte der ÖGZMK
1860, in Zeiten größter politischer Zerwürfnisse (in der Folge wurde Österreich von Preußen 1866 bei Königsgrätz vernichtend geschlagen) gründete der Wiener Zahnarzt Moritz Heider dennoch in Berlin den "Verein Deutscher Zahnärzte", welcher als "DGZMK" bis heute Bestand hat.
Ein Jahr später gründete Moritz Heider den "Verein Österreichischer Zahnärzte". Heute als "ÖGZMK", mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern, ist dieser Verein seit 1861 immer noch aktiv und voller Leben, trotz der wechselvollen politischen Lagen und eben weil abseits aller politischen Interessen, einzig der wissenschaftlichen Weiterentwicklung verpflichtet.
Wer die Zukunft meistern will, muss die Vergangenheit kennen...